Techtalk vom Feinsten: Power Mac G5: Trouble mit Microsofts Virtual PC
Auf den neuen PowerMacs l�uft Virtual PC nicht, weil die Software dazu den Pseudo Little-Endian-Mode des Prozessors ben�tigt. Und das funktioniert wohl beim neuen G5 irgendwie nicht oder auch anders.
Aber lest selbst im Heise Newsticker:“Der Endian Mode bezeichnet die Art, wie Prozessoren Datenw�rter im Speicher ablegen. PowerPCs verwenden Big-Endian, w�hrend die x86-Welt die Bytes umgekehrt abspeichert (Little-Endian, niederwertiges Byte zuerst). PowerPCs unterst�tzen jedoch einen speziellen Modus sowie Load/Store-Reverse-Befehle, um die Datenw�rter bei Bedarf zu verdrehen. Allerdings verdrehen sie nicht wirklich, sondern mappen dazu lediglich die Adressen um, was man dann als Pseudo oder Munged Little-Endian Mode bezeichnet. Mit anderen Worten: Die Prozessoren ’sehen’ Big-Endian, obwohl im Speicher weiterhin Little-Endian steht. Doch es gibt nicht nur Prozessoren, sondern auch Peripherie, etwa Festplattencontroller oder Netzwerkkarten, die auf den Speicher 16- oder 32-bittig zugreifen und die dann ebenfalls die Adressen ummappen m�ssen. Normalerweise ist das Mapping der Job des Chipsatzes, wie es Motorola beispielsweise beim MPC823 dokumentiert hat (hier als PowerPC Little-Endian Mode bezeichnet). “