Was die Schufa alles weiss


fragt man sich ja doch, wenn man mal wieder um eine Zustimmung zur Schufa-Auskunft gebeten wird. Ich bin bei Freenet auf einen Artikel gestoßen, der das ganz gut erklärt.

Wirklich interessant: Die Kapitel erklären, wie die Schufa funktioniert, wer was abfragen darf, wie der Score-Wert zustande kommt.

Der Score-Wert macht mir ein bisschen Sorgen:

Nach einem Punktesystem (zwischen Null und 1000) soll auf einen Blick die Bonität des Bewerteten einzuschätzen sein.

Pluspunkte gibt es beispielsweise, wenn jemand pünktlich und problemlos Kredite bedient und getilgt, Leasingverträge erfüllt hat. Außerdem wird hier mit berücksichtigt, ob der Kunde in einer noblen Wohngegend zu Hause ist. Eine sogenannte “schlechte” Wohngegend wird durchaus mit Minuspunkten bewertet. Wer beispielsweise in einer Gegend wohnt, wo viele Kleinkredite für den Konsum aufgenommen, aber nicht ordnungsgemäß bedient und getilgt werden, muss sozusagen in Sippenhaft mit Punktabzug rechnen.

Naja, bei den ersten Punkten mache ich mir keine Sorgen. Aber was die Wohngegend angeht: Kann man sich da je sicher sein? Und, wie kann sich die Schufa da sicher sein? Das gefällt mir nicht.

Ebenso negativ wird bewertet, wenn jemand in jüngerer Zeit häufig umgezogen ist, mehrere Girokonten eröffnet oder auch mehrere Handyverträge abgeschlossen hat.

Was bedeutet häufig? Wer umzieht und die Stelle wechselt, kann doch schon mal auf einen Schlag zwei neue Konten eröffnen und vielleicht einen oder zwei neue Handyverträge abschließen. Das gefällt mir auch nicht.

Was die Schufa alles weiß

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