Archive for April, 2009

Frau Heidenreich hat was gegen E-Books. Dem Leser kann es egal sein.

Liebe Frau Heidenreich,

vor 30 Jahren fand ich die Else Stratmann gut. Das war eine Kleinbürgerin an der Fensterbank, die das Weltgeschehen kommentierte. Wer Ironie verstehen kann, versteht diese auch als Kind schon. Aber Ihre Kolumne im Stern ist keine Ironie, oder?

Denn was ich hier lese (danke für den Link macnews.de) zeigt, dass Sie selbst zur engstirnigen Kleinbürgerin geworden sind:

Was soll ich tun, gegen das Rad der Zeit antreten, wie schon so oft? Ich hab ja damals nicht mal das Faxgerät aufhalten können oder das unsägliche iPhone, das all meine Freunde haben. Bei mir: Hausverbot dafür! Bei mir dürfen sie rauchen und lärmen, aber mit dem iPhone spielen ist verboten. Blöde Glasplatte, blöde. Leute, die so was haben, lesen auch nicht mehr. Sollten sie aber.

Was denn? Ihre Bücher?

mein Verleger wettert (und wie ich finde: zu Recht) in Interviews gegen das E-Book. Wie fühlt sich das denn an! Wie sieht das denn aus! Was soll das denn für ein Buch sein, ist das noch ein Buch? Natürlich nicht, pah!

Sie können sich ja dagegen wehren, dass Ihre Texte auf digitalen Medien erscheinen. Sollten Ihre Werke erfolgreich sein, wird sehr schnell jemand die Papiervorlage scannen und kostenlos ins Internet stellen. So schnell können Sie gar nicht das Wort Urheberrecht aussprechen. Da ist es doch besser, sie gleich digital verfügbar zu machen – egal, was Sie selbst davon halten.

Gehen Sie mir also weg mit Ihrem elitären Getue, denken Sie lieber darüber nach, ob es nicht vielleicht sinnvoll sein könnte, Kinderbücher für Nintendo DS herauszubringen. Sonst sind Sie die nächste Generation potentieller Leser los.

[Via Elke Heidenreichs ‘Weiterlesen!’ : Hausverbot fürs iPhone – Unterhaltung – Extra – STERN.DE

PS: Ich habe mal angefangen, eines Ihrer belletristischen Werke zu lesen (es war Kolonien der Liebe). Ich fand es langweilig und habe ein anderes Buch aus dem Regal genommen.

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Längst fällig: eine Typologie der Liegeräder

liegerad_typologie.jpg

Katharina Hirsch hat sich die Mühe gemacht, alle ihr bekannten Varianten des Liegerades in einem Visio-Flussdiagram darzustellen.
Damit sich Techniker auch gut zurechtfinden.

[Via Liegerad, Liegerdreirad und Velomobile - Typologie - Liegeradmagazin.de]

 

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Designing society – ein Film zum bedingungslosen Grundeinkommen


designing society from johezo on Vimeo.

Grundeinkommen-Film (Heizmann/Zgraja)

Ein Film zum Thema aus Köln.

[Via Designing society - ein Film zum bedingungslosen Grundeinkommen von Jördis Heizmann und Andreas Zgraja]

 

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G.M.S.E.G.W.A.Y. / P.U.M.A. / 12.000.000.000$

Es muß der Mut der Verzweiflung sein der GM dazu gebracht hat sich mit so einem Ding auf die Straße wagen.
In Anbetracht der Tatsache, daß GM in den letzten vier Monaten ca. 12 Milliarden Gelder der Amerikanischen Steuerzahler verbrannt haben fragt man sich ob das alles ist, was man für so einen Haufen Geld bekommt.
puma01 Aber mal im Ernst.
Das Ding, egal wie Es heißt, und egal wie unglaublich häßlich Es ist. Die schlechteste Idee ist Es nicht.
Das was GM aus dem Segway zusammengeschustert hat ist möglicherweise die erste sinnvolle Anwendung des Personal Transporter Konzepts.
Wer jemals die Möglichkeit hatte eine Segway zu fahren weiß, daß das Konzept funktioniert, aber man weiß nicht wirklich wofür man einen Personal Transporter wirklich braucht.
Segway arbeitet seit dem Erscheinen des ersten Modells im Jahr 2001 daran Es zu erklären und zu demonstrieren. Angeblich haben sie in den letzten acht Jahren sogar 30000 Stück verkauft.
business-customers-splash-warehouses 582px-segway_polizei_3 segway_china1 Im Logistikzentrum soll alles fixer gehen, die Polizei soll die Dinger benutzen und echte Militärs sollen mit dem Segway zum Einsatz fahren.
Die ein oder andere Idee erinnert etwas an Monty Pythons tödlichen Witz weshalb man bei Segway auch an den Fall gedacht hat, daß sich wirklich niemand findet der sich draufstellen will. Dann kann man, zum Beispiel in Form eines Tisches, den Segway auch alleine fahren lassen.
rmp_tisch2 Wie diese Firma bis jetzt überleben konnte ist mir ein Rätsel, aber ich bewundere den langen Atem der Geldgeber.
So ein Engagement ist nur vergleichbar mit dem Milliardengrab Smart der Daimler jetzt endlich nach 12 Jahren so etwas ähnliches wie Gewinn beschert.
smart_seite_gross_d_245814g Für`s Image ist er auf jeden Fall gut.
puma-sketch

Wenn Die Mädels und Jungs bei GM und bei Segway noch ein paar Designer ranlassen, werden sie mit Sicherheit nicht den Konzern retten, aber vielleicht dessen Ehre. Niemand soll sagen sie hätten es nicht versucht.

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Zähl bis drei mit den Jackson 5


Lieber Thomas,

ich beschäftige mich gerade mit Zahlen. Ist es da zu naheliegend, an einen der besten Zählsongs zu denken?

Ich finde nicht. Deshalb hier:

abc
easy as…
123
or simple as…
do re mi
abc, 123, baby, you and me girl!

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