Archive for category Auto / Motor

1. Schweizer Segway Laubbläser Polo Turnier

Weil es so schön ist, zitiere ich einfach:

Die Spatzen zwitschern es über die Glasfaserkabel, dieInformatik-Szene spricht darüber,die Frauenweltstaunt, ob der Innovationskraft und des Muts, den eine Anzahl hiesige Technolgie-, Kommunikations- und Mediengenies an den Tag legen. Lauter Kerle deren Wort zählt -sie sind Macher, Durchzieher, die Gladiatoren des Informationszeitalters, Männer. Wo picklige Teenager meinen, sie hätten bei ‘World of Warcraft’ eine Meisterleistung vollbracht, wenn sie nach 12 Büchsen ‘Red Bull’ einen virtuellen Kampf gewonnen haben, finden wir unsere Helden draussen auf dem Spielfeld des realen Lebens, wo das Blut, der Schweiss und die Tränen rinnen, Bier in der einen, iPhone in der anderen von Schwielen übersäten Hand, im Gesicht die gegerbte Haut des unerschrockenen Mannes – der Windows Vista überlebt hat und nun die wahre Herausforderung im Leben sucht -und die ist gefunden!

  • Am 24. Oktober 2009zwischen 12:00 und 18:00 Uhr
  • beim Mystery Park in Interlaken

via Morituri te salutant!.


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mindset fragt: Warum sieht ein Mann intelligenter, wenn er nicht in einem Auto sitzt?

minset-site.jpg

Die Antworten – oder so was ähnliches – findest du auf der Rückseite der wunderschönen mindset-Website.

Willkommen in St. Niklausen. Am schönen Vierwaldstättersee im Herzen der Schweiz ist mindset zuhause. Ein Bootshaus, das Wasser, die Luft – hier sind Mensch und Natur im Einklang. Unser Blick schweift offen und ruhig in das Morgenlicht.

Schau’ dich doch mal um.

[Via mindset]

 

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Spezi 2009 Germersheim: Dreiräder, Transporträder


Spezi 2009 Germersheim: ein Album in Flickr

Lieber Thomas,

ich war ja auf der Spezi in Germersheim. Anstatt dir viel zu erzählen, hab’ ich die Bilder bei flickr online gestellt.
Schau’ dir am besten die Diashow an. Ich habe so gut wie alle Bilder kommentiert.

Wenn du wissen willst, wie es dem Veranstalter gefallen hat, lies den Spezi Abschlussbericht.

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Eure neuen Autos zahlen doch wir – 5 Gründe, warum die Abwrackprämie schädlich ist

Und ein paar Vorschläge, was man noch mit dem Geld machen könnte, gibt’s auch noch dazu.

Henney-Kilowatt.jpg Elektroautos sind nicht die Lösung, aber vielleicht ein Teil davon. Dieses hier ist aus den 50ern, der Henney Kilowatt

Lieber Thomas,

geht’s dir auch so wie mir? Ich bin sauer auf unsere Regierung und sorge mich um unser Land.

Ich lebe seit mehr als zehn Jahren ohne eigenes Auto. ich gehe zu Fuß, fahre mit dem Fahrrad (ein Lastenrad), fahre Bahn nutze Car-Sharing, fahre Taxi. In dieser Reihenfolge. In der Großstadt geht das auch mit Familie sehr gut. Von der Abwrackprämie haben wir überhaupt nichts. Im Gegenteil. Sie schadet uns und allen anderen.

1. Mehr Verkehr durch mehr Autos

Wenn ein Auto da ist, wird es auch genutzt. Vor allem, wenn es neu ist. Das ist klar.
Ein Bekannter von mir war lange Zeit überzeugter Fahrradfahrer, schleppte seine Kinder mit Fahrradanhänger und Regionalbahn in die entlegensten Gebiete der Republik. Seit er zufällig zu einem eigenen Auto gekommen ist, sieht man ihn immer häufiger auch auf kleinen Wegen mit dem Auto.

2. Gute alte kommen weg

Viele Autos werden ohne Not verschrottet. Ein neues Auto muss schon einiges bieten, um die Schadstoffbilanz eines Gebrauchten auszugleichen. (Ja, neue Autos sind sicherer. Das stimmt schon) Viele Altautos wären aber auf moderne Techniken umrüstbar. Hey, das würde sogar Arbeitsplätze schaffen.
Sogar echte Oldtimer lassen sich umbauen und weiter nutzen. Wie die putzige Dauphine, die vor ein paar Jahren in größeren Mengen von der feelgoodcars auf Elektroantrieb umgerüstet wurde. Da kann selbst ein Klassik-Enthusiast nichts dagegen haben.

3. Neue Konzepte werden nicht unterstützt

Projekte wie Car2Go von Daimler machen da weiter, wo die ursprünglichen Planungen den Kleinstwagen eigentlich schon vor 20 Jahren gesehen hatten, als der Smart von Nicolas Hayek zusammen mit VW geplant worden ist: als Teil einer Mobilitätskette aus öffentlichem und Individualverkehr. Davon war 1994 nichts mehr übrig als ein Auto, das in Stuttgart quer in Parkplätzen stehen durfte. Jetzt, wo Daimler gerade Mut hatte, 200 Taxis zum Selbstfahren in Ulm zu verteilen, die man einfach mietet und im Minutentakt bezahlt – auch wenn die Taxifahrer sich beschweren – könnten mehr solcher Projekte gefördert werden. Von mir aus auch der P.U.M.A von Segway und GM.

4. Der Export hat gar nichts davon

Die deutschen Autobauer leben doch vom Export. Und wer kauft die geförderten Autos? Deutsche Autofahrer. Sollten die Autobauer nicht sehen, was sie für andere Länder und deren Bevölkerung tun können?

5. Das Geld fehlt woanders

Das Geld, das die Deutschen jetzt für neue Autos ausgeben, fehlt ihnen für andere Anschaffungen. Wer ein neues Auto kauft, verschiebt vielleicht die Anschaffung einer neuen Küche oder einer neuen Heizung für sein Haus. Oder er kauft doch nicht die Wohnung in der Stadt und bleibt in seiner Schlafstadt irgendwo außerhalb wohnen, weil da die Mieten immer günstiger werden. Den Kredit – und wer kauft einen Neuwagen nicht auf Kredit – zahlt er jedenfalls die nächsten Jahr ab. Und so lange kann er sich andere schöne Dinge nicht leisten.

Aber was soll man tun?

Jetzt noch ein paar Vorschläge, wofür man das Geld ausgeben könnte. Und zwar konsequent. Nicht für winzige feigenblattgroße Pilotprojekte, sondern für mächtige, wirksame Maßnahmen.
Denn große Veränderungen auch kulturelle, sind mit politischem Willen möglich. Dass Holland die Fahrradnation Nummer eins in der Welt ist, liegt nicht daran, dass seine Bürger aus reiner Selbstdisziplin auf das Auto verzichten, sondern daran, dass ihnen die Nutzung des Fahrrads so leicht gemacht wird. Dafür sorgte das Land unter anderem mit dem Masterplan Fiets (YouTube Video).

1. Die regionalen Bahnen ausbauen und den Nahverkehr fördern

Natürlich ist es eine schöne Idee Idee, Radwege auf stillgelegten Eisenbahnlinien zu bauen. So können Touristen auf pittoresken Strecken mühelos die schönen Ecken des Landes entdecken. Aber wäre es nicht viel besser, stattdessen moderne Regionalzüge dort verkehren zu lassen? Aber Mist, das ist ja Sache der Länder, und nicht des Bundes. Egal, einen Vorschlag ist es Wert. Und wenn schon keine Bahn fährt, dann vielleicht einen ordentlichen Busverkehr Auch auf dem Land. Dann müssten die Jugendlichen nicht unbedingt mit dem Auto in die Disko fahren (weniger Unfälle mit jungen arbeitsfähigen Menschen = mehr Geld in der Steuerkasse). Und die Bahn würde vielleicht andere Kunden gewinnen als Schüler und Rentner.

Alle regionalen Verkehrsbetriebe sind ein Zuschussgeschäft. Warum also nicht gleich noch was drauflegen und den Bürgern den Umstieg schmackhaft machen. Aber, schon wieder Mist, das ist ja Sache der Kommunen und nicht des Staates. Vielleicht würden Menschen sogar mit dem Bus in die Stadt fahren um dort ihr Geld auszugeben, dass dann auch wieder Steuern bringt.

2. Städte lebenswert machen

Wie sind wir eigentlich dazu gekommen, die Gestaltung unserer Lebensräume völlig dem Auto unterzuordnen. Warum nehmen wir hin, dass wir permanent schlechte Luft atmen müssen. Warum lassen wir uns Lärmschutzfenster einbauen (vom Staat gefördert), damit wir wenigstens im Haus Ruhe vom Straßenlärm haben. Schick wir doch den Verkehr unter die Erde und machen eine dicke Dämmplatte mit grünen Plätzen oben drauf.

Warum fahren wir unsere Kinder mit dem Auto durch die Stadt zum Kinderturnen, wenn sie doch eigentlich nur ein wenig herumrennen möchten, das aber im öffentlichen Raum nicht mehr können, weil überall Autos fahren und stehen. Sollen doch die Autos weg aus den Straßen, damit kleine Kinder sehen können, wer auf der anderen Straßenseite geht.

Warum werden kleine Einkaufsstraßen monatelang umgebaut um danach nichts anderes mehr zu sein als ein großer Parkplatz. Am Eigelstein in Köln muss man mit dem Kinderwagen oft bis zur nächsten Einmündung gehen, damit man endlich über die Straße überqueren kann. Warum glauben eigentlich die Einzelhändler, dass niemand mehr kommt, wenn sie keine Parkplätze mehr vor der Tür haben. Weil die meisten von ihnen mit dem Gedanken aufgewachsen sind, dass das Auto das Fortbewegungsmittel Nummer Eins ist. Pflanzen wir doch Bäume dorthin wo heute Autos parken und spenden den Einkäufern ein wenig Schatten spendet im Sommer. Die Leute werden merken, dass man nicht nur beim Discounter im Industriegebiet einkaufen kann. Für das gesparte Fahrgeld (ja, Auto fahren kostet Geld) kann man ein bisschen teurer in der City einkaufen.

Zu Fuß gehen kann Spass machen, wirklich, wenn man dabei nicht auf einen handtuchbreiten Streifen am Rande des Großparkplatzes gedrängt wird. Der Bürgersteig an sich ist ja schon eine fragwürdige Errungenschaft der Gründerzeit/Gründerzeit, als der Fahrverkehr so stark zunahm, dass man die Verkehrswege für den Fahr- und den Fußgängerverkehr trennte. Bemühte man sich damals noch, Wege zu schaffen, die ein Promenieren auch in Gruppen ermöglichten, stößt man heute schon am Autospiegel an, wenn man ein kleines Kind neben sich an der Hand führen will. (Die Autohersteller bauen deshalb schon Spiegel an, die sich beim Abstellen des Motors ganz verrückt verdrehen und an die Scheiben anlegen).

3. Quartiergaragen bauen

Gibt es ein Grundrecht auf einen Parkplatz vor der Tür? Nicht dass ich wüsste. Viele Straßen sind nur deshalb so schmal, weil Links und rechts Autos parken. Eine Garage für jedes Viertel, zu Fuß nicht weiter als 500 Meter entfernt, wäre eine Alternative. Dort stünde das Auto sicher und geschützt. Und Erwachsene und Kinder hätten mehr Platz zum Bewegen. Vielleicht könnte man sogar auf dem Weg zur Quartiergarage eine Bushaltestelle einrichten. Und vielleicht würden dann mehr Leute einfach in den Bus steigen, statt weiter zur Garage zu laufen.

4. Shared Spaces einrichten

Die freigewordenen Straßen könnte man gleich noch lebensfreundlicher machen, indem man die Hierarchie von Auto, Fahrrad, Fußgänger aufhebt, und alle gleichberechtigt auf die Straße schickt. Keine Schilder und nur noch eine Verkehrsregel, nämlich rechts vor links. Shared Space nennt sich das Modell – und es ist einen Versuch wert.

5. Fahrradverkehr ausbauen

Warum nicht überdachte Fahrradhighways bauen? Da kostet der Kilometer bestimmt weniger als eine Autobahnspur und sorgt für Aufträge bei den Baufirmen und für Staunen im Rest der Welt. Würde di Welt nicht staunen über überdachte und beleuchtete Wege, die sich elegant durch die Gegend schlängeln, so wie sie bis heute Autobahnen verehren.
Die schönsten Parkanlagen der Welt entstanden allein aus Prunk- und Geltungssucht der Monarchen und Regierungen. Zum Beispiel Schloss Schleißheim_Schleißheim oder der Münchner Olympiapark(München).

Übrigens gibt es auch ein Wirtschaftssystem um das Fahrrad herum: Fahrradhersteller, Bekleidung- und Zubehör, Läden, Reparaturwerkstätten. Dazu gibt es auch noch ein paar Dienstleistungen drumherum. Fahrradstationen, Vermieter. Und da kann durchaus noch mehr entstehen.

6. Neue Konzepte für den Individualverkehr unterstützen

Autohersteller müssen ja nicht immer nur Autos bauen. Es gab auch Kutschenhersteller, die sich neue Möglichkeiten erschlossen haben, als die pferdelosen Wagen populär wurden (Karmann ging aus einem solchen hervor). Opel hat ja auch mit Nähmaschinen angefangen und Motorräder hergestellt, als die Bevölkerung sie haben wollte. Warum sollte VW nicht kleine Straßenbähnchen bauen, die autark durch die Stadt fahren und Menschen auch außerhalb des Fahrplans benutzen könnten – wenn die Leute es wollen.

7. Mal überlegen, ob ein Leben wirklich nur auf Konsum aufbauen kann

Jeder sollte sich Annie Leonards Story of Stuff anschauen. Und dann darüber nachdenken, ob der Konsum wirklich die einzige Grundlage einer Gesesllschaft sein kann.

Quellen und Links

Hier habe ich noch ein paar Links zum Thema Verkehr gesammelt

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G.M.S.E.G.W.A.Y. / P.U.M.A. / 12.000.000.000$

Es muß der Mut der Verzweiflung sein der GM dazu gebracht hat sich mit so einem Ding auf die Straße wagen.
In Anbetracht der Tatsache, daß GM in den letzten vier Monaten ca. 12 Milliarden Gelder der Amerikanischen Steuerzahler verbrannt haben fragt man sich ob das alles ist, was man für so einen Haufen Geld bekommt.
puma01 Aber mal im Ernst.
Das Ding, egal wie Es heißt, und egal wie unglaublich häßlich Es ist. Die schlechteste Idee ist Es nicht.
Das was GM aus dem Segway zusammengeschustert hat ist möglicherweise die erste sinnvolle Anwendung des Personal Transporter Konzepts.
Wer jemals die Möglichkeit hatte eine Segway zu fahren weiß, daß das Konzept funktioniert, aber man weiß nicht wirklich wofür man einen Personal Transporter wirklich braucht.
Segway arbeitet seit dem Erscheinen des ersten Modells im Jahr 2001 daran Es zu erklären und zu demonstrieren. Angeblich haben sie in den letzten acht Jahren sogar 30000 Stück verkauft.
business-customers-splash-warehouses 582px-segway_polizei_3 segway_china1 Im Logistikzentrum soll alles fixer gehen, die Polizei soll die Dinger benutzen und echte Militärs sollen mit dem Segway zum Einsatz fahren.
Die ein oder andere Idee erinnert etwas an Monty Pythons tödlichen Witz weshalb man bei Segway auch an den Fall gedacht hat, daß sich wirklich niemand findet der sich draufstellen will. Dann kann man, zum Beispiel in Form eines Tisches, den Segway auch alleine fahren lassen.
rmp_tisch2 Wie diese Firma bis jetzt überleben konnte ist mir ein Rätsel, aber ich bewundere den langen Atem der Geldgeber.
So ein Engagement ist nur vergleichbar mit dem Milliardengrab Smart der Daimler jetzt endlich nach 12 Jahren so etwas ähnliches wie Gewinn beschert.
smart_seite_gross_d_245814g Für`s Image ist er auf jeden Fall gut.
puma-sketch

Wenn Die Mädels und Jungs bei GM und bei Segway noch ein paar Designer ranlassen, werden sie mit Sicherheit nicht den Konzern retten, aber vielleicht dessen Ehre. Niemand soll sagen sie hätten es nicht versucht.

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